Berufliches Gymnasium

Voraussetzungen

Die Aufnahme in das Berufliche Gymnasium setzt einen Mittleren Abschluss voraus, der nachgewiesen werden kann durch:

  • ein Versetzungszeugnis in die Einführungsphase einer gymnasialen Oberstufe (auf ein Gutachten der abgebenden Schule kann verzichtet werden)
  • ein Abschlusszeugnis der Realschule ("Qualifizierender Realschulabschluss")
  • ein Abschlusszeugnis der Zweijährigen Berufsfachschule
  • ein Fachschulreifezeugnis der Berufsaufbauschule
  • ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis (z. B. das einer Gesamtschule).

In die gymnasiale Oberstufe und das berufliche Gymnasium wird aufgenommen, wer in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe versetzt wurde.

Ebenso kann mit Mittlerem Abschluss aufgenommen werden, wer von der Klassenkonferenz der abgebenden Schule, in der alle Fächer der Jahrgangsstufe 10 auf den Mittleren Abschluss ausgerichtet waren, als geeignet für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe und das berufliche Gymnasium beurteilt wurde. Die Voraussetzungen für den Übergang und die Befürwortung durch die Klassenkonferenz sind gegeben,wenn

  1. die bisherige Lernentwicklung, der Leistungsstand und die Arbeitshaltung eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht in der gymnasialen Oberstufe und dem beruflichen Gymnasium erwarten lassen und
  2. die Leistungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, in der ersten Fremdsprache und einer Naturwissenschaft im Durchschnitt "besser als befriedigend" (2,99) und in den übrigen Fächern und Lernbereichen im Durchschnitt gleichfalls "besser als befriedigend" sind.

Wer das 19. Lebensjahr beim Übergang in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe oder bei Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung das 21.Lebensjahr beim Übergang in das berufliche Gymnasium vollendet hat, kann nur in begründetem Fall und nach Beratung über andere Wege zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abendgymnasium, Hessenkolleg, Nichtschülerprüfung) aufgenommen werden

Ausländische Bewerber können nur aufgenommen werden, wenn sie eine gültige Aufenthaltserlaubnis in der Bundesrepublik Deutschland haben.