Projektpräsentationen Fachschule für Wirtschaft

[Montag, 09. März 2020 11:09]
Projektpräsentationen Fachschule für Wirtschaft

Sechs Monate intensiver Projektarbeit sind geschafft. Am vergangenen Samstag war es dann soweit: 20 Studierende der Fachschule für Wirtschaft präsentierten ihre Abschlussprojekte im neunen Plenum der Kaufmännischen Schulen in Dillenburg.

Der Nutzen ist Ausgangspunkt aller unternehmerischen Entscheidungen und daher auch ausschlaggebend für die Entscheidung über die Durchführung eines Projekts. Mit dem Ziel der Lösung eines betrieblichen Problems machten sich 20 angehende Staatlich geprüfte Betriebswirte und Betriebswirtinnen vor einem halben Jahr auf die Suche nach einem geeigneten Abschlussprojekt. Viele spannende Projektthemen waren das Ergebnis: Von der Liquiditätsplanung und -prognose, über eine Kosten-, Effektivitäts- und Zufriedenheitsanalyse, bis hin zur Definition von Prozessworkflows, der Erstellung von Optimierungskonzepten sowie verschiedenen Business Cases war alles dabei. „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ – mit diesem Zitat von Henry Ford fassten die Studierenden ihr Bestreben in Worte, durch die von ihnen durchgeführten Projekte nicht nur Verbesserungspotentiale in den Betrieben der heimischen Region auszuschöpfen sondern auch ihre eigenen Kompetenzen zu verbessern.

Die Friedhelm Loh Stiftung & Co. KG, die HerkulesGroup Services GmbH, die Kühne + Nagel AG & Co. KG, die AP Werbung GmbH, die Georgi GmbH und Co. KG Transporte, die DEKOTEC Dekorative Galvano- und Oberflächentechnik GmbH, die MVZ Institut für Mikroökologie GmbH sowie das Unternehmen HWH Holzdesign, der Malerbtrieb Pascal Gerdes und das Startup Unternehmung ArtDejavu hatten sich als Projektbetriebe zur Verfügung gestellt und wurden dafür mit zahlreichen innovativen Ideen und Umsetzungskonzepten belohnt. „Ich würde die Gruppe jederzeit wieder mit dem Projekt beauftragen.“ so Jens Matthis vom MVZ Institut für Mikroökologie, der als einer von vielen betrieblichen Vertreter an der Vorstellung der Projekte teilnahm.

Aber es wurde nicht nur gelobt. Die Auftraggeber gaben den Projektteams auch viele Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg und die Studierenden reflektierten ihre geleistete Arbeit kritisch: „Ich habe vor allem gelernt, wie wichtig es ist, detailliert zu planen, die gegebene Zeit effektiv zu nutzen und regelmäßig mit dem Auftraggeber zu kommunizieren“, so David Jäckel, der als letzter Studierender am Samstagnachmittag sein Projekt präsentierte und seine persönlichen „Lessons Learned“ ableitete. Für viele Studierende war es die erste „große“ betriebliche Projektarbeit ihr abschließendes Fazit: „Es sind viel Schweiß und Tränen geflossen. Insgesamt konnten wir aber viel über die Durchführung von Projekten lernen und die Theorie aus dem Unterricht in der Praxis umsetzen.“

Das Studium zum/zur „Staatlich geprüften Betriebswirt/-in“ an den Kaufmännischen Schulen in Dillenburg ist eine Weiterbildungsmöglichkeit für Absolventen einer kaufmännischen Ausbildung, die sich für Führungsaufgaben qualifizieren möchten. Das Studium dauert 3 Jahre in Teilzeitform oder 2 Jahre in Vollzeit. Im August dieses Jahres startet ein neuer Jahrgang. Wer sich über das Weiterbildungsangebot informieren möchte, erhält hier weitere Informationen. Eine Informationsveranstaltung findet am 31. März 2020 um 18.00 Uhr statt. Anmeldeschluss ist der 30. April.

Bild: Jens Matthis vom MVZ Institut für Mikroökologie (links) beauftragte das Projektteam der Kaufmännischen Schulen in Dillenburg (von links: Annika Prell, Pauline Schön und Daniel Kusterer) mit einer Kosten-, Effektivitäts- und Zufriedenheitsanalyse der konkurrierenden Informationsformate Webinare und Präsenzseminare