Grenzenlos: Erdbeeren und Avocados – internationale Arbeitsteilung und Nachhaltigkeit im Fokus
Nach den Herbstferien startete die Klasse 11W3BG mit einer besonderen Unterrichtseinheit. Im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts von Elisabeth Zacharias begann eine Lehrkooperation mit dem Projekt Grenzenlos, um das Thema internationale Arbeitsteilung anhand eines lebensnahen Beispiels kennenzulernen.
Die Referentin Christophie Leatitia Tchouanche Faumen aus Kamerun nahm die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Reise rund um den Anbau und Transport von Erdbeeren und Avocados. Zu Beginn stellte sie sich und ihr Herkunftsland vor. Sie lebt seit vier Jahren in Deutschland und studiert in Frankfurt am Main Lehramt für das Gymnasium.
Anschließend beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Wasserverbrauch und den CO₂-Emissionen, die bei der Bewirtschaftung und beim Transport der beiden Früchte entstehen. Dabei wurde deutlich, wie eng unser alltäglicher Konsum mit globalen Produktions- und Lieferketten verbunden ist und welche ökologischen Auswirkungen diese mit sich bringen können.
In einer anschließenden Gruppenarbeit setzten sich die Jugendlichen intensiv mit der Frage auseinander, wie Erdbeeren und Avocados nachhaltiger angebaut und vermarktet werden können. Sie entwickelten Ideen dazu, wie sowohl Verbraucherinnen und Verbraucher als auch Supermärkte durch bewusste Entscheidungen und verantwortungsvolles Handeln zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können.
Auch der Student Lionel Djuatio aus Kamerun, der ebenfalls im Projekt Grenzenlos aktiv ist, nahm als Hospitant am Unterricht teil.
Die Unterrichtseinheit bot der Klasse 11W3BG spannende Einblicke in globale Zusammenhänge und zeigte, wie wirtschaftliches Handeln, internationale Arbeitsteilung und ökologische Verantwortung miteinander verknüpft sind.
Text: Elisabeth Zacharias
Foto: Stefan Müller